Bastelanleitung

Papierflieger, der weit fliegt: Gleiter mit Nasenfalte

Ein Papierflieger, der weit fliegt, braucht breite Flügel und eine schwere, stumpfe Nase. Dafür faltest Du die oberen Ecken eines A4-Blatts zur Mitte, klappst die Spitze nach unten und faltest die neuen Ecken noch einmal zur Mitte. Ein kleines Dreieck hält als Verschluss alles zusammen, danach klappst Du den Flieger zusammen und faltest die Flügel parallel zum Rumpf. Der Gleiter fliegt ruhig und weit, wenn Du ihn sanft wirfst.

  • Dauer10 Minuten
  • Schwierigkeiteinfach
  • Alterab 7 Jahren
  • Kostenunter 10 Cent

Zur Anleitung

Papierflieger, der weit fliegt: so sieht das fertige Ergebnis aus
So sieht es fertig aus

Das brauchst Du

  • 1 Blatt Druckerpapier, A4, 80 g

Werkzeug: glatte Tischfläche, Fingernagel oder Lineal zum Ausstreichen

Schritt für Schritt

Schritt 1: Mittelfalz

Mittelfalz

Das A4-Blatt hochkant hinlegen, längs in der Mitte falten, gut ausstreichen und wieder aufklappen.

Schritt 2: Ecken zur Mitte

Ecken zur Mitte

Die beiden oberen Ecken zur Mittellinie falten, sodass die Oberkanten an der Mitte liegen.

Schritt 3: Spitze nach unten

Spitze nach unten

Die ganze Spitze nach unten klappen, bis ihr Ende etwa 2,5 cm über der Unterkante liegt. Den neuen Falz oben scharf ausstreichen: Hier entsteht die stumpfe Nase.

Schritt 4: Ecken erneut zur Mitte

Ecken erneut zur Mitte

Die beiden neuen oberen Ecken zur Mittellinie falten. Sie treffen sich etwas oberhalb der heruntergeklappten Spitze, ein kleines Dreieck schaut unten heraus.

Schritt 5: Dreieck als Verschluss

Dreieck als Verschluss

Das kleine Dreieck nach oben über die beiden Ecken falten und fest ausstreichen. Es hält die Lagen zusammen und gibt der Nase Gewicht.

Schritt 6: Halbieren und Flügel falten

Halbieren und Flügel falten

Den Flieger nach hinten zusammenklappen, das Verschlussdreieck liegt außen. Die Flügel parallel zur Unterkante nach unten falten, sodass ein etwa 2,5 cm hoher Rumpf stehen bleibt. Beide Flügel waagerecht ausrichten.

Kleiner Tipp

Trimmen macht den Unterschied: Taucht der Gleiter steil ab, die Hinterkanten beider Flügel ein bis zwei Millimeter nach oben biegen. Steigt er und kippt dann nach hinten weg, die Kanten wieder etwas flacher machen. Immer beide Seiten gleich.

Häufige Fragen

Welcher Papierflieger fliegt am weitesten?

Für Weite sind Gleiter mit breiten Flügeln und schwerer Nase am besten, etwa dieses Modell mit Verschlussdreieck. Schmale Pfeilflieger sind schneller, fallen aber früher herunter.

Wie werfe ich einen Gleiter richtig?

Unter den Flügeln am Rumpf halten, leicht nach oben zielen und mit gleichmäßigem Schwung loslassen, nicht schleudern. Draußen mit dem Wind im Rücken werfen.

Warum macht die Nasenfalte den Flieger besser?

Die mehrfach gefaltete Nase legt Gewicht nach vorn. Dadurch liegt der Schwerpunkt vor der Flügelmitte und der Flieger gleitet stabil, statt sich aufzubäumen.